ZAHNMEDIZIN KOMPAKT 2027

ONLINE-FORTBILDUNGSREIHE FÜR ZAHNÄRZTINNEN UND ZAHNÄRZTE

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Zahnmedizin kompakt bringt regelmäßig neue fachliche Impulse in Ihren Praxisalltag. In zehn kompakten Online-Vorträgen greifen ausgewählte Referentinnen und Referenten aktuelle und praxisrelevante Fragestellungen aus unterschiedlichen Bereichen der Zahnmedizin auf.

So aktualisieren Sie Ihr Wissen kontinuierlich, erhalten Einblicke über den eigenen Behandlungsschwerpunkt hinaus und integrieren Fortbildung ohne zusätzlichen Reiseaufwand in Ihren Arbeitsalltag.

Januar – November 2027
1x pro Monat

18:30 bis 20:00 Uhr

20 Fortbildungspunkte
für die gesamte Fortbildungsreihe

Kurs-Nr.: 27384

500 €
für die gesamte Fortbildungsreihe

79 €
je Einzelvortrag

Online
via Zoom

Themen

Mo, 25.01.2027

Diagnostik & Therapie bei Endo-Schmerzpatienten
Prof. (apl.) Dr. Johannes Mente

Prof. (apl.) Dr. Johannes Mente
Prof. (apl.) Dr. Johannes Mente
Spezialist für Endodontologie der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET), Certified Member der European Society of Endodontology (ESE)

Diagnostik & Therapie bei Endo-Schmerzpatienten

Dieser sehr praktisch orientierte Vortrag führt bezüglich des Managements von Endo-Schmerzpatienten durch ein breites Spektrum an möglichen klinischen Situationen. Im ersten Teil werden zunächst wichtige Grundkenntnisse zur Diagnostik und Therapie von Endo-Schmerzpatienten vermittelt. Dabei wird auch auf Notdienstsituationen eingegangen, in denen oftmals besonderer Zeitdruck besteht. Der zweite Teil widmet sich ausschließlich der Vorstellung von dazu passenden Falldarstellungen – von einfach bis anspruchsvoll.

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Mo, 22.02.2027

Keramik ist nicht gleich Keramik – Kleben mit Konzept
Prof. Dr. Dipl. Ing. (FH) Bogna Stawarczyk, M.Sc.

Prof. Dr. Dipl. Ing. (FH) Bogna Stawarczyk M.Sc
Prof. Dr. Dipl. Ing. (FH) Bogna Stawarczyk M.Sc
Professorin für dentale Werkstoffwissenschaften und Dentaltechnologie an der LMU München

Keramik ist nicht gleich Keramik – Kleben mit Konzept

Die Vielfalt moderner dentaler Keramiken wächst stetig. Feldspat-, Leuzit-, Lithiumsilikat- und Zirkonoxidkeramiken unterscheiden sich nicht nur in ihren mechanischen und optischen Eigenschaften, sondern auch in den Anforderungen an ihre Oberflächenvorbehandlung und adhäsive Befestigung. Die Wahl des Restaurationswerkstoffes und des passenden Befestigungskonzeptes entscheidet maßgeblich über den langfristigen klinischen Erfolg.

Dieser Vortrag vermittelt einen praxisnahen Überblick über die wichtigsten Keramikklassen und zeigt, welche Befestigungsstrategie für welchen Werkstoff geeignet ist. Dabei werden die materialgerechte Oberflächenkonditionierung – vom Ätzen und Silanisieren bis zum Strahlen – ebenso behandelt wie die Auswahl geeigneter Adhäsiv- und Befestigungssysteme. Auch moderne Universalprodukte werden hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Grenzen kritisch eingeordnet.

Neben den werkstoffwissenschaftlichen Grundlagen stehen vor allem klinisch relevante Fragestellungen im Mittelpunkt: Welche Fehler treten im Praxisalltag besonders häufig auf? Welche Arbeitsschritte sind entscheidend für eine sichere und langlebige Versorgung? Und wie lassen sich Behandlungsabläufe effizient gestalten, ohne Kompromisse bei Qualität und Langzeitstabilität einzugehen?

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse werden mit praxisnahen Handlungsempfehlungen und zahlreichen klinischen Tipps verknüpft. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit modernen Keramikwerkstoffen zu vermitteln und Sie dabei zu unterstützen, für jede Indikation die passende Befestigungsstrategie auszuwählen, denn nur wenn Werkstoff und Befestigung optimal aufeinander abgestimmt sind, entsteht eine dauerhaft erfolgreiche keramische Restauration.

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Mo, 15.03.2027

Komplexe Frontzahnrestaurationen – wann und wie geht´s in direkter Technik?
Prof. Dr. Anne-Katrin Lührs

Prof. Dr. Anne-Katrin Lührs
Prof. Dr. Anne-Katrin Lührs
DGZ-Spezialistin für Zahnerhaltung (präventiv/restaurativ), Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Restaurative und Regenerative Zahnerhaltung (DGR2Z)

Komplexe Frontzahnrestaurationen – wann und wie geht´s in direkter Technik?

Die Rekonstruktion komplexer Frontzahndefekte stellt hohe Anforderungen an Diagnostik, Therapieplanung und die klinische Umsetzung. Neben der Wiederherstellung von Funktion sind insbesondere ästhetische Integration, Phonetik und die Langzeitstabilität der Versorgung von zentraler Bedeutung. Kompositmaterialien in Kombination mit moderner Adhäsivtechnik ermöglichen heute die direkte Rekonstruktion auch umfangreicher Defekte und bieten dabei den Vorteil eines substanzschonenden Behandlungskonzepts. Im Fokus des Vortrags steht die systematische Indikationsstellung für direkte Frontzahnrestaurationen unter Berücksichtigung von Defektmorphologie, verbliebener Zahnhartsubstanz, okklusalen Verhältnissen, ästhetischen Anforderungen und patientenspezifischen Faktoren.

Anhand komplexer klinischer Fälle werden unterschiedliche Therapieoptionen diskutiert und Kriterien für die Auswahl einer direkten Versorgung gegenüber indirekten Restaurationsverfahren besprochen. Dazu werden neben der präoperativen Planung Techniken zur erfolgreichen Umsetzung wie Einsatzbereiche des intraoralen Mock-Ups, des Wax-Ups in Kombination mit dem Silikonschlüssel sowie umfassend einsetzbare Marizentechniken dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die adhäsive Vorbehandlung der Zahnhartsubstanz sowie die Anwendung einer adäquaten Schichttechnik des Komposits. Die Gestaltung von Zahnform, Proportion und Oberflächenmorphologie stellt einen weiteren wichtigen Aspekt zum Erreichen einer langzeitstabilen  komplexen Frontzahnrekonstruktionen dar. Der Vortrag soll eine strukturierten Entscheidungshilfe bieten, unter welchen Voraussetzungen komplexe Frontzahndefekte in direkter Technik vorhersagbar, substanzschonend und langzeitstabil restauriert werden können.

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Mo, 12.04.2027

Update Bleaching – zeitgemäße Zahnaufhellung mit niedriger Peroxidkonzentration
Dr. Stefanie Jacob, M.Sc.

Dr. Stefanie Jacob, M.Sc.
Dr. Stefanie Jacob, M.Sc.
Oberärztin Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und digitale Zahnmedizin, LMU Klinikum München Leitung Sektion Zahnerhaltung (präventiv/restaurativ) und ästhetische Zahnheilkunde

Update Bleaching – zeitgemäße Zahnaufhellung mit niedriger Peroxidkonzentration

Die Zahnaufhellung, auch Bleaching oder Whitening genannt, kann ein interessanter Bestandteil des Praxiskonzeptes sein – in wirtschaftlicher Hinsicht, da ästhetische Behandlungsmaßnahmen im Trend der Zeit liegen, aber auch in medizinischer, da z.B. durch Aufhellung gravierender Verfärbungen in manchen Fällen invasivere restaurative Maßnahmen zur Erzielung einer akzeptablen Ästhetik vermeidbar sind.

Der europäische Trend bei der Zahnaufhellung geht mehrheitlich in Richtung der Verwendung von Produkten mit niedrigen Wasserstoffperoxidkonzentrationen, die sowohl in der zahnärztlichen Praxis als auch zuhause angewendet werden können. Bei der Wahl der individuell am besten geeigneten Behandlungsmethode können mit niedrigen Peroxidkonzentrationen hervorragende klinische Ergebnisse erzielt werden und das Risiko für peri- und postoperative Sensibilitäten deutlich minimiert werden.

Der Vortrag gibt ein Update zu verschiedenen Methoden der Zahnaufhellung und beleuchtet im Speziellen moderne Bleachingverfahren mit niedriger Peroxidkonzentration. Zudem gibt er einen Überblick über Chancen, aber auch mögliche Risiken und Kontraindikationen der Zahnaufhellung in der zahnärztlichen Praxis.

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Mo, 10.05.2027

Sichere Chirurgie bei Risikopatienten – Antikoagulation, Antiresorptiva (MRONJ) und Wundheilung in der Chirurgie
Univ.-Prof. Dr. Dr. Peer Kämmerer MA, FEBOMFS

Univ.-Prof. Dr. Dr. Peer Kämmerer MA, FEBOMFS
Univ.-Prof. Dr. Dr. Peer Kämmerer MA, FEBOMFS
Leitender Oberarzt und stellv. Klinikdirektor, Klinik für MKG-Chirurgie, Universitätsmedizin Mainz

Sichere Chirurgie bei Risikopatienten – Antikoagulation, Antiresorptiva (MRONJ) und Wundheilung in der Chirurgie

Multimorbide und medikamentös behandelte Patientinnen und Patienten gehören längst zum Alltag jeder zahnärztlichen Praxis. Gerade vor chirurgischen Eingriffen stellt sich regelmäßig die Frage, welche Vorerkrankungen und Medikamente das Komplikationsrisiko erhöhen, und wie sich Eingriffe dennoch sicher durchführen lassen.

Der Vortrag widmet sich den drei praxisrelevantesten Themenfeldern: der oralen Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmung, den Antiresorptiva mit dem Risiko einer medikamentenassoziierten Kiefernekrose (MRONJ) sowie den Wundheilungsstörungen. Zunächst werden die Grundlagen einer strukturierten Risikoanamnese vermittelt: Welche Informationen müssen vorliegen? Wann ist eine Rücksprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten erforderlich und wie lässt sich das individuelle Risiko realistisch einschätzen? Anschließend folgen konkrete Empfehlungen für das perioperative Management, etwa zum Umgang mit gerinnungshemmenden Medikamenten, zur lokalen Blutstillung und zur Risikostratifizierung unter Antiresorptiva.

Anhand zahlreicher klinischer Fallbeispiele werden typische Praxissituationen besprochen und in klare Entscheidungswege übersetzt: behandeln, modifizieren oder überweisen. Ziel ist es, den Teilnehmenden praktikable und leitliniengerechte Strategien an die Hand zu geben, mit denen sich Komplikationen vermeiden und Risikopatienten sicher versorgen lassen.

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Mo, 07.06.2027

Minimalinvasive, patientenorientierte Versorgung mit vollkeramischem Zahnersatz
Prof. Dr. Andreas Zenthöfer

Prof. Dr. Andreas Zenthöfer
Prof. Dr. Andreas Zenthöfer
Komm. ärztlicher Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Universität Heidelberg

Minimalinvasive, patientenorientierte Versorgung mit vollkeramischem Zahnersatz

Vollkeramische Systeme spielen heutzutage eine bedeutsame Rolle bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit festsitzendem Zahnersatz. Die Materialvielfalt, aber auch die steigende Zahl möglicher, teils spezieller Zahnersatzformen, wie z. B. Hybridbrücken, und der immer häufigere Einsatz strategischer Implantate erfordern eine indikationsspezifische Einordnung. Dabei sollen auch insbesondere minimalinvasive, wissenschaftlich abgesicherte Versorgungsformen im Fokus der Patientenorientierung betrachtet werden.  Klinische und technologische Verfahren (z. B. CAD-CAM-Workflows) ergänzen die Betrachtung. Ein besonderer Schwerpunkt des Vortrags sind patientenorientierte prothetische Konzepte auf Spezialisten- und Spezialistinnenniveau, die aber einfach in den Praxisalltag integriert werden können. Alle Inhalte werden stets anhand von Fallbeispielen beleuchtet und mit wissenschaftlicher Evidenz abgeglichen.

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Mo, 05.07.2027

PAR-Therapie – Spagat zwischen AIT und Budgetierung 
Dr. Andreas Bechtold

Dr. Andreas Bechtold
Dr. Andreas Bechtold
Stellvertretender Vorsitzender der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW) / DGZMK

PAR-Therapie – Spagat zwischen AIT und Budgetierung

Die moderne Parodontologie ist einer der Schlüsselfaktoren zu einem erfolgreichen Praxiskonzept. Die parodontale Gesundheit der Patientin und des Patienten spielt mehr und mehr eine wichtige Rolle, ob als solitäre PAR-Therapie oder als parodontale Vorbehandlung vor komplexer Sanierung. Wichtig sind hierbei vor allem wissenschaftlich fundierte Konzepte, welche Leitlinienkonform und unter Berücksichtigung der aktuellen Kassenrichtlinien in die tägliche Praxis überführt werden müssen – ein oft schwieriger Spagat, der jedoch mit guter Struktur und durchdachter Konzeption erfolgreich glückt.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Facetten der nicht-chirurgischen PAR-Therapie und geht dabei speziell auf die EFP-Leitlinie, PAR-Kassenrichtlinie und PAR-Praxiskonzepte ein.

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Mo, 13.09.2027

Mundschleimhauterkrankungen in der täglichen Praxis – von Aphthen bis zum Plattenepithelkarzinom
Prof. Dr. Dr. Dr. Thomas Ziebart

Prof. Dr. Dr. Dr. Thomas Ziebart
Prof. Dr. Dr. Dr. Thomas Ziebart
Facharzt für MKG-Chirurgie und Oralchirurgie in Alzey

Mundschleimhauterkrankungen in der täglichen Praxis – von Aphthen bis zum Plattenepithelkarzinom

Mundschleimhauterkrankungen stellen Zahnärztinnen und Zahnärzte im Praxisalltag regelmäßig vor diagnostische Herausforderungen. Während viele Veränderungen harmlos und selbstlimitierend sind, können andere auf systemische Erkrankungen hinweisen oder Vorstufen eines malignen Prozesses darstellen. Eine sichere klinische Beurteilung ist daher entscheidend, um unnötige Behandlungen zu vermeiden und gleichzeitig ernsthafte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Dieser Vortrag vermittelt einen praxisnahen und strukturierten Überblick über die wichtigsten Erkrankungen der Mundschleimhaut – von häufigen Aphten über infektiöse, immunologisch bedingte und potenziell maligne Läsionen bis hin zum oralen Plattenepithelkarzinom. Anhand typischer klinischer Befunde und Fallbeispiele werden diagnostische Strategien, Differenzialdiagnosen sowie das sinnvolle weitere Vorgehen in der täglichen Praxis besprochen. Darüber hinaus werden Indikationen für weiterführende Diagnostik, Biopsie und Überweisung erläutert.

Der Vortrag richtet sich sowohl an Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger als auch an erfahrene Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihre diagnostische Sicherheit stärken und ihre Kompetenz im Umgang mit Mundschleimhautveränderungen erweitern möchten.

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Mo, 11.10.2027

Materialkonzepte in der zahnärztlichen Prothetik – Was benötigen Behandler in der klinischen Praxis?
Univ.-Prof. Dr. Anja Liebermann

Univ.-Prof. Dr. Anja Liebermann
Univ.-Prof. Dr. Anja Liebermann
Direktorin der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Universitätsklinikum Köln

Materialkonzepte in der zahnärztlichen Prothetik – Was benötigen Behandler in der klinischen Praxis?

Die moderne zahnärztliche Prothetik ist heute untrennbar mit dem Einsatz zahnfarbener Restaurationsmaterialien verbunden, deren Relevanz durch innovative, computergestützte Fertigungsmethoden stetig zunimmt. Angesichts der daraus resultierenden enormen Materialvielfalt steht der Behandelnde vor der Herausforderung, für jeden Patienten und jede Patientin eine individuell angepasste Auswahl zu treffen, die sowohl ästhetischen als auch funktionalen Parametern gerecht wird. Der Vortrag adressiert diese Komplexität und bietet einen fundierten Überblick über die aktuellen Einsatzmöglichkeiten sowie die notwendigen Schritte von der Materialwahl über die Herstellung bis hin zur finalen Eingliederung in der klinischen Praxis.

Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Vermittlung von praxisrelevanten „Do’s and Don’ts“. Um den Transfer in den Praxisalltag zu erleichtern, werden diese klinischen Leitlinien anhand konkreter Patientenfälle detailliert beleuchtet und diskutiert. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf spezifische Fallstricke gelegt, die bei der Anwendung zahnfarbener Werkstoffe auftreten können. Durch die systematische Analyse dieser klinischen Szenarien entwickeln die Teilnehmenden ein geschärftes Bewusstsein für potenzielle Fehlerquellen und lernen, wie diese durch eine gezielte Materialauswahl und präzise Verarbeitung vermieden werden können.

Zusammenfassend verfolgt der Vortrag das Ziel, die klinische Entscheidungskompetenz der Teilnehmenden nachhaltig zu stärken. Durch die Kombination aus einem strukturierten theoretischen Überblick und praktischen Fallbeispielen werden sie befähigt, eine deutlich gezieltere und patientenindividuelle Materialauswahl zu treffen. Dies führt nicht nur zu einer höheren Vorhersagbarkeit der Behandlungsergebnisse, sondern optimiert auch die langfristige Erfolgsquote prothetischer Versorgungen in der modernen Zahnmedizin.

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Mo, 15.11.2027

Moderne Konzepte in der dentoalveolären Chirurgie – zwischen Leitlinie, wissenschaftlicher Evidenz und klinischer Praxis
Dr. Dr. Valentin Kerkfeld

Dr. Dr. Valentin Kerkfeld
Dr. Dr. Valentin Kerkfeld
Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, MKG am Hafen, Münster

Moderne Konzepte in der dentoalveolären Chirurgie – zwischen Leitlinie, wissenschaftlicher Evidenz und klinischer Praxis

Die dentoalveoläre Chirurgie gehört zum festen Repertoire des zahnärztlichen Praxisalltags – von der einfachen Zahnentfernung über die operative Weisheitszahnentfernung bis zur Wurzelspitzenresektion. Viele der dabei getroffenen Entscheidungen basieren jedoch auf tradierten Vorgehensweisen, die nicht immer einer kritischen Prüfung anhand aktueller Evidenz standhalten.

Der Vortrag nimmt genau diese Lücke zwischen Leitlinie, wissenschaftlicher Evidenz und klinischer Praxis in den Blick. Ausgehend von der Leitfrage, welche alltäglichen chirurgischen Entscheidungen einer kritischen Betrachtung der Evidenz standhalten, werden zentrale Themenfelder strukturiert aufgearbeitet: die Indikation zur perioperativen Antibiotikagabe sowie Wundversorgung und Nachsorge nach Zahnentfernung, die Indikationsstellung zur Weisheitszahnentfernung einschließlich des Stellenwerts der digitalen Volumentomografie und der Koronektomie als risikoreduzierende Alternative sowie klassische versus mikrochirurgische Konzepte der Wurzelspitzenresektion mit ihren jeweiligen Erfolgswahrscheinlichkeiten und Indikationsgrenzen. Ergänzend erfolgt eine evidenzbasierte Einordnung der kontrovers diskutierten Entität „NICO“ (neuralgia-inducing cavitational osteonecrosis).

Der Vortrag versteht sich bewusst nicht als „Rundumschlag“, sondern als fundierte, praxisnahe Orientierungshilfe für evidenzbasierte Entscheidungsfindung in der dentoalveolären Chirurgie. Abgerundet wird er durch eine Fallvorstellung mit Darstellung unterschiedlicher Therapieoptionen.

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Kontakt

Kantorowicz Fortbildungsinstitut
Zahnärztekammer Nordrhein

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