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ABSTRACTS ZU DEN VORTRÄGEN

Restaurationen mit faserverstärkten Kompositen

Der Vortrag geht zunächst auf werkstoffkundliche Aspekte zu den faserverstärkten Kompositen und deren Implikationen für die klinische Anwendung ein. Im Anschluss daran wird eine praktische Anleitung step by step zum Lückenschluss mit Hilfe eines umgearbeiteten Originalzahnes vorgestellt. Obwohl sich die Indikationsbereiche von laborgefertigten Adhäsivbrücken und faserverstärkten Kompositbrücken überschneiden, bestehen dennoch Unterschiede in der Indikationsstellung. Insbesondere das Spektrum der minimalinvasiven Zahnerhaltung mit den faserverstärkten Kompositbrücken wird anhand detaillierter klinischer Fälle aufgezeigt.

Prof. Dr. Corneila Frese

Prof. Dr. Corneila Frese

Leitende Oberärztin/Stellvertretende Ärztliche Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde des Universitätsklinikums Heidelberg
ZMK
Univ.-Prof. Dr. Andreas Braun

Univ.-Prof. Dr. Andreas Braun

Direktor der Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde der Uniklinik RWTH Aachen
ZMK

Laser in der Parodontologie – sinnvoll oder nur ein Gimmick?

Auf Lasertechnologie basierende Behandlungsansätze finden sich in allen Bereichen der Zahnmedizin. In der Parodontologie hat sich vor allem der Einsatz in der Bearbeitung von Weichgeweben, Desinfektion parodontaler Läsionen sowie in der Diagnostik und Entfernung mineralisierter Auflagerungen als erfolgversprechend herausgestellt. Insgesamt können Laser-Systeme einzeln und kombiniert in allen Phasen der systematischen Parodontitistherapie eingesetzt werden. Dabei können sie dazu beitragen, das therapiebedingte Gewebetrauma und mögliche ästhetische Beeinträchtigungen zu reduzieren. Auch die laservermittelte adjuvante antimikrobielle Photodynamische Therapie (aPDT) hat in den letzten Jahren Einzug in die systematische parodontale Behandlung gehalten, wodurch die Verwendung antibiotisch wirksamer Substanzen möglicherweise reduziert werden kann. Im Rahmen der Entwicklung von Behandlungsempfehlungen in der Form von Leitlinien werden auch zunehmend laserbasierte Behandlungstechniken einbezogen. Da diese Therapien schon aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Laserwellenlängen, Leistungseinstellungen und Arbeitsansätze oftmals schwer zu vergleichen sind, gestaltet sich die Entwicklung solcher Behandlungsempfehlungen schwierig. Eine sinnvolle Eingliederung von Laser-basierten Anwendungen in ein parodontales Behandlungskonzept erfordert daher grundlegendes Verständnis und Wissen um die zugrunde liegenden Wirkmechanismen.

Wirtschaftliche Füllungstechnik nach Amalgam-Aus

Nach dem EU-weiten Amalgamverbot haben sich die Regelungen der Füllungstherapie in der Gesetzlichen Krankenversicherung grundlegend verändert, was insbesondere Fragen zur BEMA-Position 13 aufwirft.

Das Webinar beleuchtet die fachliche und rechtliche Interpretation der neuen Regelungen. Dabei wird diskutiert, welche Rolle selbstadhäsive Materialien spielen, welche Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit sie bieten und was genau unter „in Ausnahmefällen“ zu verstehen ist.

Da alle anerkannten und indizierten Materialien verwendet werden können, stellt sich die Frage, wie eine wirtschaftliche Versorgung sowohl „auf Kasse“ als auch mit Mehrkostenvereinbarungen erfolgreich angeboten werden kann.

Erhebungen zeigen, dass Patienten nicht in erster Linie Wert auf Ästhetik, sondern auf die Langlebigkeit der Füllung legen. Geschätzt wird auch eine kurze Behandlungszeit. Das Webinar soll zeigen, wie eine optimale Haltbarkeit bei kurzer Behandlungszeit erreicht werden kann, indem die geeignete Materialkonzeption für die individuellen Patientenbedürfnisse ausgewählt wird. Einige Patienten wünschen eine medizinische Grundversorgung andere eher aufwendigere Rekonstruktionen.

Heute stehen interessante Kombinationen aus Kompositmaterialien und Adhäsiven zur Verfügung, die sich schneller verarbeiten lassen als „Selbstadhäsive“ und dabei eine längere Haltbarkeit bieten. Diese Materialien sind universell in allen Defektgrößen einsetzbar, was auch die Materialwirtschaft in der Praxis vereinfacht.

Univ.-Prof. Dr. Michael J. Noack

Univ.-Prof. Dr. Michael J. Noack

Selbständiger wissenschaftlicher Berater und Referent
ZMK
Prof. Dr. Till Dammaschke

Prof. Dr. Till Dammaschke

Universität Münster, Oberarzt, Poliklinik für Parodontologie und Zahnerhaltung, Bereich Kariologie und Kinderzahnmedizin
ZMK

Die Vitalerhaltung der Pulpa – Indikation und klinische Umsetzung: von der indirekten Überkappung bis zur Pulpotomie

In Abwesenheit von Mikroorganismen zeigt die Pulpa eine gute Regenerationsfähigkeit, wenn sie mit den für eine Vitalerhaltung indizierten Materialien überkappt wird. Hierbei haben sich in den letzten Jahren vor allem Zemente auf Kalziumsilikatbasis (wie z. B. MTA oder Biodentine) sehr bewährt. Die Erfolgsraten der Vitalerhaltung sind sowohl unabhängig vom Alter des Patienten als auch von der Größe der Pulpaexposition. Negativen Einfluss auf den Erfolg haben dagegen verbliebene Karies (selektive Kariesexkavation), Mikroorganismen und Monomere aus Füllungsmaterialien, da diese zu einer Entzündung des Gewebes führen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand sind vitalerhaltende Maßnahmen bei Zähnen indiziert, die allenfalls Symptome einer reversiblen Pulpitis aufweisen. Im Vergleich dazu ist die Evidenz für vitalerhaltende Maßnahmen bei Zähnen mit irreversibler Pulpitis bisher noch vergleichsweise gering. Dennoch kann die partielle und vollständige Pulpotomie als valide Behandlungsoption bei irreversibler Pulpitis angesehen werden und kommt als Alternative zur Vitalexstirpation durchaus in Frage. Bei Einhaltung dieser Kautelen sind Erfolgsraten von ca. 80 % durchaus realistisch. Die Indikationen und die klinische Umsetzung werden in der Fortbildung detailliert dargestellt.

Kurze und durchmesserreduzierte Implantate

Kurze und durchmesserreduzierte Implantate haben sich in den letzten Jahren zu einer etablierten Alternative in der dentalen Implantologie entwickelt, insbesondere in komplexen klinischen Situationen mit begrenztem Knochenangebot oder bei Patienten mit erhöhtem chirurgischem Risiko. Für junge Kolleginnen und Kollegen sowie niedergelassene Zahnärztinnen und Zahnärzte stellt sich häufig die Frage: Wann sind kurze oder schmale Implantate eine sinnvolle Option und was ist bei der Anwendung zu beachten? Der Vortrag beleuchtet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, Indikationen sowie klinische Erfolgsraten dieser Implantatdesigns im Vergleich zu konventionellen Implantaten.

Ein Schwerpunkt liegt auf der kritischen Analyse moderner Studien zur Langzeitstabilität und periimplantären Gewebeintegration kurzer und schmaler Implantate. Ebenso wird die Bedeutung dieser Implantate im Kontext der minimalinvasiven Therapieplanung, der Vermeidung augmentativer Verfahren sowie der zeit- und kosteneffizienten Patientenversorgung herausgestellt. Darüber hinaus zeigt der Vortrag neue Entwicklungen in der Implantatoberflächen- und – gewindegestaltung, die die Primärstabilität auch bei reduziertem Implantatvolumen verbessern. Anhand klinischer Fallbeispiele werden Entscheidungswege, chirurgische Techniken und prothetische Versorgungskonzepte praxisnah dargestellt.

Prof. Dr. Dr. Dr. Thomas Ziebart

Prof. Dr. Dr. Dr. Thomas Ziebart

Facharzt für MKG-Chirurgie und Oralchirurgie
ZMK
Prof. Dr. Dr. Marco Kesting

Prof. Dr. Dr. Marco Kesting

Ordinarius und Direktor der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgischen Klinik am Universitätsklinikum Erlangen
ZMK

Zahnärztliche Chirurgie bei Polymedikation

Der demografische Wandel stellt Zahnarztpraxen vor wachsende Herausforderungen: Immer mehr ältere Patienten mit komplexen Vorerkrankungen suchen zahnärztliche Behandlung. Besonders häufig sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen und onkologische Krankheitsbilder. Im Fokus stehen bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Primär- und Sekundärprophylaxe thromboembolischer Ereignisse. Der Einsatz von Thrombozytenaggregationshemmern, direkten und indirekten Antikoagulanzien kann zu Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen führen. Im Vortrag werden diesbezügliche aktuelle Leitlinien und die Prophylaxe bzw. das Management von Nachblutungen beleuchtet.

Onkologische Patienten, insbesondere mit Mamma- oder Prostatakarzinom,– weisen ein hohes Risiko für ossäre Metastasen auf und erhalten häufig antiresorptive Therapien, die das Risiko einer medikationsassoziierten Osteonekrose des Kiefers (MRONJ) erhöhen. Der Vortrag beleuchtet praxisrelevante Fragestellungen zum Risikomanagement bei zahnärztlich-chirurgischen Eingriffen und Implantationen in diesem Patientenkollektiv. Zudem wird auf aktuelle Konzepte zur Therapie manifester MRONJ eingegangen.

Totalprothesen im digitalen Workflow – der Einstieg in die digitale Herstellung totaler Prothesen

Die digitale Herstellung von totalem Zahnersatz revolutioniert die traditionelle Vorgehensweise in der Zahnmedizin und Zahntechnik nicht. Durch die Verwendung digitaler Prozesse wird es nun immer wichtiger, die Systeme mit präzisen Informationen zu „füttern“. Bisher konnte der Zahntechniker viele Unschärfen mit Arbeitseinsatz und Wachsmesser korrigieren. Vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen wird der Druck und der Ruf nach digitalen Lösungen nun immer lauter.

In diesem interdisziplinären Vortrag beleuchten Prof. Dr. Jeremias Hey und Zahntechnikermeister Frank Poerschke gemeinsam Methoden, Prozesse und Ergebnisse in diesem spannenden Bereich.

Zunächst wird auf die Methodik eingegangen, die von der Anamnese über den Einsatz fortschrittlicher CAD/CAM-Technologien bis hin zur Fertigstellung des Zahnersatzes reicht. Dabei wird der gesamte Workflow erläutert und die Vorteile der digitalen Verfahren gegenüber konventionellen Techniken aufgezeigt.

Im weiteren Verlauf des Vortrags wird das konkrete Vorgehen detailliert beschrieben. Dies umfasst die patientenindividuelle Planung, die präzise Herstellung durch den Einsatz von additiven und subtraktiven Fertigungsverfahren sowie die abschließende Anpassung und Integration des Zahnersatzes. Besonderes Augenmerk wird auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die daraus resultierenden Synergien gelegt.

Abschließend werden die Ergebnisse aus verschiedenen Studien und Fallbeispielen präsentiert und bewertet.

Die digitale Evolution in der Zahnersatzherstellung ermöglicht nicht nur eine höhere Qualität und Passgenauigkeit, sondern auch eine signifikante Reduktion der Patientensitzungen, Produktionszeit und -kosten.

Dieser Vortrag bietet einen umfassenden Einblick in die Zukunft der Zahnersatzherstellung und zeigt auf, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Zahnmedizin und Zahntechnik maßgeblich zur erfolgreichen Implementierung digitaler Technologien beiträgt.

Prof. Dr. Jeremias Hey

Prof. Dr. Jeremias Hey

Direktor für Zahnärztliche Prothetik an der Universitätsmedizin Halle
ZMK
PD Dr. José Ignacio Zorzin

PD Dr. José Ignacio Zorzin

Oberarzt an der Zahnklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie am Universitätsklinikum Erlangen
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Keramik einfach kleben

Von Glaskeramik über indirekte Komposite und Hybridkeramik bis hin zu Zirkonoxid standen noch nie so viele Möglichkeiten zur Verfügung, um ästhetisch ansprechende Ergebnisse zu erzielen – sowohl Patienten als auch Behandler sind gleichermaßen begeistert. Doch wie gelingt die richtige Klebetechnik?

In diesem Vortrag werden die einzelnen Materialien mit klinischem Bezug präsentiert. Sie erhalten eine fundierte Erklärung zu deren Eigenschaften sowie auch praktische Anleitungen zu den erforderlichen Behandlungsschritten für eine optimale adhäsive Befestigung. Zusätzlich werden alle gängigen Materialien für die adhäsive Befestigung wie Komposite, selbstadhäsive und universale Befestigungskomposite ausführlich beleuchtet. Freuen Sie sich auf wertvolle klinische Tipps und Tricks, die Ihnen helfen werden, Ihre Fähigkeiten auf ein neues Level zu bringen. Sind Sie bereit, die Kunst des richtigen Klebens zu meistern?

Zysten, odontogene Tumoren und skelettale Systemerkrankungen: Licht ins Dunkle.

Asymptomatische Osteolysen im Röntgenbild sind diagnostisch oft nur schwer einzuordnen, insbesondere, wenn sie keinen sicheren Bezug zur Dentition aufweisen. Auch wenn sie vergleichsweise selten auftreten, können die zugrundeliegenden Erkrankungen erhebliche Auswirkungen auf die Kiefergesundheit und die Lebensqualität betroffener Patienten ausüben. Neben den häufigeren odontogenen Zysten werden im Vortrag auch die selteneren odontogenen Tumoren und systemischen Kiefererkrankungen anschaulich thematisiert und praxisnahe Entscheidungshilfen im Management von osteolytischen Kieferveränderungen vorgestellt.

Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Kramer

Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Kramer

Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Bonn
ZMK
Dr. Milan Stoilov, M.Sc.

Dr. Milan Stoilov, M.Sc.

Oberarzt (Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffwissenschaften, Universität Bonn)
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Digitale Implantatplanung aus Sicht der Prothetik

Die richtige dreidimensionale Implantatpositionierung stellt die entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche prothetische Rehabilitation dar. Dabei ist es unerheblich, ob eine Einzelzahnlücke oder ein gesamter Kiefer versorgt wird. Gerade im Frontzahnbereich, wo heutzutage Sofortimplantations und -sofortversorgungskonzepte verfolgt werden, kommt es zu ästhetischen Fehlschlägen, wenn die relevanten Regeln nicht eingehalten werden. In diesem Kurs sollen praxis- bzw. anwenderrelevante Aspekte und Regeln zur adäquaten Implantatpositionierung aus Sicht der Prothetik besprochen werden. Hierzu zählen grundlegende prothetische Konzepte vom Einzelzahnimplantat bis hin zur „Full-Arch“ Versorgung.  Besonderes Augenmerk soll auf das „Sofort-Sofort-Konzept“ im digitalen Workflow gerichtet werden. Fallbeispiele sollen die Lerninhalte veranschaulichen.

Adresse

Zahnärztekammer Nordrhein
Hammfelddamm 11
41460 Neuss

Kontakt

E-Mail: kfi@zaek-nr.de
Telefon: 02131 53119 202
Telefax: 02131 53119 401

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Neuer Name für Fortbildungsinstitut

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Ab 1. Januar 2026 trägt unser Fortbildungsinstitut einen neuen Namen: Das Karl-Häupl-Institut heißt dann Kantorowicz Fortbildungsinstitut und ist über die neue Adresse  www.kfi-direkt.de erreichbar.

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